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Häufig gestellte Fragen für Tanz-Club Neulinge: https://ssl.tanzpartner.de/ https://www.tanzsport.de https://www.dancesportinfo.net/ 1. Was ist ein Tanzclub ? Unser Ziel ist es Dir Spass und Freude am Tanzen zu vermitteln und Dich sportlich sowie künstlerisch auf jedem Niveau zu fördern. Unser Club ist keine Discothek, sondern ein Sportverein. Wir erwirtschaften keine Gewinne,sondern sind gemeinnützig. 2. Was ist der Unterschied zwischen einer Tanzschule und einem Tanzclub? Eine Tanzschule besuchst Du um die Schrittfolgen der Gesellschaftstänze zu erlernen. In einem Tanzclub erlernst Du Schritte als tänzerische Bewegungen Deines ganzen Körpers. Du lernst nicht 2 vor 1 rechts, sondern bekommst zunächst gezeigt welche Haltung Dein Körper einnimmt, um von dieser Position Deinen Körper über die Beine durch den Raum zu bewegen. Bei uns geht es nicht um Schritte, sondern um Bewegung, Balance, Takt, Rhythmus, Körperhaltung und Ausdruck. Wenn Du einige Jahre dabei bleibt, bekommst Du eine tänzerische Ausbildung, die jeden vor Neid erblassen lässt. Eine Tanzschule arbeitet wie ein Unternehmen das Gewinne erzielen muss. Ein Tanzclub ist gemeinnützig und will nur seine Kosten decken. 3. Das hört sich schwierig an. Geht es auch einfacher ? Wir haben Gruppen für jedes Niveau und jede Alterstufe. Ab 9 bis über 60 Jahre, ob Standard oder Lateintanzen, Linedance, Seniorentanz, Discofox. Wir respetieren jeden, dem Tanzen Freude und Spass macht. Du musst keinen Goldstarkurs in einer Tanzschule besuchen, bevor Du zu uns kommst. Du kannst auch das Vorturnier/Turniertraining besuchen, ohne auf Turnieren tanzen zu müssen. 4. Ich habe Let´s dance gesehen, macht Ihr so was ? Das Training ist so ähnlich, nur keine Hebefiguren , den die sind im offiziellen Tanzsport nicht erlaubt. Show’s mit Promi’s machen wir natürlich nicht und solch aufwendige Kleider brauchst Du auch nicht. Erst wenn Du Turniere in den höheren Klassen tanzt, sind solche Kleider erlaubt. 5. Ich will keine Wettkämpfe = Turniere tanzen. Kann ich trotzdem kommen? Ja klar, Du kannst trotzdem kommen, Turniere muss man nicht tanzen. Das machen nur die, die das wollen und toll finden. 6. Ich habe keinen Tanzpartner. Kann ich auch allein kommen? Du kannst auch ohne Tanzpartner kommen um Dich erst mal umzuschauen. Je nach Inhalt der Gruppenstunden gibt es viele Übungen, die jeder alleine macht. Auch die Tanzpaare, die zu zweit kommen, müssen vieles ohne Partner üben. 7. Ich habe keinen Tanzpartner. Wo finde ich einen? Du kannst unter www.Tanzpartner.de oder www.tanzsport.de (www.tanzsport.de Interaktiv  Tanzpartnervermittlung = http://tanzsport.de/tpv/index.php ) suchen und selbst ein Inserat eingeben. www.tanzpartner.de ist sowohl für Tanzschulenniveau, als auch für Turniertänzer. www.Tanzsport.de ist eher für Turniertänzer. Die Menschen, die hier inserieren, wollen tanzen, beide Seiten sind keine Datingseiten. 8. Ich habe schon einen Tanzpartner gesucht und keinen gefunden. Was nun? Um einen Tanzpartner zu finden, musst Du sehr ausdauernd und geduldig sein. a. Du solltest auf beiden www-Seiten eine Anzeige aufgeben. Die Anzeigen werden alle paar Monate gelöscht, Du solltest Deine Anzeigen alle paar Monate deshalb erneuern. b. Du solltest selbst die Anzeigendatenbank alle 2 Monate regelmässig durchsuchen. c. Besuche dasjenige Gruppentraining, das Du mit einem potentiellen Tanzpartner besuchen willst, und stelle Dich dem Trainer vor. Gebe ihm Deine Telefonnummer und Emailadresse mit Alters- und Grössenangabe. Du kannst auch diverse Tanzschulparties besuchen, um dort einen Tanzpartner zu casten. d. Du solltest die Punkte a.-c. mindestens ein Jahr regelmässig alle 2 Monate wiederholen. 9. Altersgruppeneinteilung Auf www.tanzsport.de kann man zur Tanzpartnersuche eine Altersgruppenangabe machen. Hier eine Übersicht über die Altersgruppen: Kindergruppen Kinder I Höchstalter des älteren Partners 9 Jahre Kinder II Höchstalter des älteren Partner 11 Jahre Juniorengruppen Junioren I Höchstalter des älteren Partners 13 Jahre Junioren II Höchstalter des älteren Partners 15 Jahre Jugendgruppen Jugend Höchstalter des älteren Partners 18 Jahre Hauptgruppen Hauptgruppe I Mindestalter des älteren Partners 19 Jahre Hauptgruppe II Mindestalter eines Partners 28 Jahre Seniorengruppen Senioren I Mindestalter beider Partner 35 Jahre Senioren II Mindestalter beider Partner 45 Jahre Senioren III Mindestalter des älteren Partners 55 Jahre Mindestalter des jüngeren Partners 45 Jahre Senioren Latein Mindestalter beider Partner 35 Jahre 10. Startklassen - Übersicht über das Niveau der verschiedenen Klassen aa) Startklassen – Leistungsklassen für Turnierinteressierte Die niedrigste Klasse ist D, die nächsthöhere C, dann B, A und die beste Startklasse ist S. Wenn Du also Turniertanzen anfangen willst. Gibst Du D, C, oder D/C beim Tanzpartnergesuch ein. bb) Im Freizeitbereich gibt Du statt einer Startklasse „Tanzschule“ für das niedrigste und „Breitensport“ für das nächst höhere Niveau ein. 11. Ich habe eine Antwort auf meine Anzeige bekommen oder will auf ein Tanzpartnergesuch antworten. Welchen Informationen gebe ich dem anderen? Vorname, Grösse, Alter, Dein tänzerisches Niveau, wie oft willst Du trainieren pro Woche, willst Du Turnier tanzen oder erst mal schauen und eventuell Freizeittanzen machen, Dein Wohnort, Emailadresse und Telefonnummer. 12. Worauf kommt es bei der Tanzpartnersuche an? Als erstes, dass beide vom tänzerischen Niveau zueinander passen. Als zweites darauf, dass beide das gleiche Ziel haben (z. Bsp.: Freizeittanzen oder Turniertanzen). Eure Einsatzbereitschaft sollte zueinander passen. Es kommt nicht darauf an, dass Ihr Euch so sympatisch seid, dass Ihr auch privat ein Paar sein könntet. 13. Ich will mich mit einem potentiellen Tanzpartner treffen? Wo und Wie? In der Regel macht man ein Probetraining aus und trifft sich zum Beispiel in unserem Club. Ihr tanzt zu zweit, entweder ohne Aufsicht des Trainers oder in einer Gruppenstunde oder Übungsnachmittag. Ihr könnt es auch auf einer Tanzparty einer Tanzschule probieren. Ein erstes Treffen in einem Café ist eher ungewöhnlich, denn Ihr wollt ja tanzen. 14. Ich bin ein Mann / Kerl. Ist Tanzen was für richtige Männer? Aber Hallo. Selbstverständlich, Tanzen in Form von Paartanzen ist natürlich was für Männer. Du lernst bei uns keine weibischen Figuren oder Piruetten. Unsere Trainer zeigen Dir wie Du als Mann auf der Tanzfläche männlich aussiehst. Ausserdem hast Du die Verantwortung für Euch als Paar. Du sollst die Mädels / Damen führen und ihnen zeigen wo´s lang geht. Wenn das nicht männlich ist. Männlicher geht’s in keiner anderen Sportart. 15. Ich war in einer Gruppenstunde, die haben da nur ein einziges Thema behandelt. Ist das normal oder machen die auch mal was anderes? Es kann sein, dass in einer Gruppenstunde 60 Minuten lang nur ein Thema wie Rumbagrundschritt, Fokus oder ähnliches behandelt wird. Es geht nicht darum möglichst viele Themen in einer Stunde abzuhandeln, sondern Euch über einen längeren Zeitraum eine qualitativ hochwertige tänzerische Ausbildung zu bieten. In den Gruppenstunden werden Basics möglichst tiefgründig behandelt. 16. Ist tanzen gesund oder gefährlich? Tanzen ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt. Der Herzkreislauf wird in allen Alterstufen auf einem optimalen Level trainiert. Insbesondere die Wirbelsäulenmuskulatur ist das Zentrum des Körpers und Ausgangspunkt für viele Bewegungen. Rückenschmerzen oder Bandscheibenleiden sind für Tänzer Fremdworte. 17. Fotos im Internet Auf diesen Fotos findest Du „Profi“paare - nicht notwendigerweise Paare, die eine Professionallizenz haben, aber Paare die seit mehreren Jahren Tanzsport auf internationalem Level betreiben. Also als Anfänger geht man in Strassenkleidung aufs erste Turnier. Die tollen Klamotten kommen erst später. https://gocstuttgart.zenfolio.com http://www.danceplaza.com/index.tpl?style=foto&action=overview https://de.dancesportinfo.net/searchPhotos.aspx http://www.dancemaze.ru/ 18. Tänzer sind oft so unnatürlich geschminckt. Warum denn das? Bei einem Turnier oder einer Show sehen sowohl die Zuschauer als auch die Wertungsrichter die Tänzer auf eine Entfernung von 5-10 Metern. In dieser Entfernung fällt das MakeUp kaum mehr auf. Fernsehaufnahmen, bei denen Du nur einzig ein Gesicht auf dem ganzen Bildschirm siehst, geben insofern keinen richtigen Eindruck unseres Sports wieder. 19. Tänzer grinsen und lachen immer so künstlich. Muss das sein? Lachen und Gesichtsausdruck sollen eine authentische Freude für die tänzerischen Bewegungen zum Ausdruck bringen. Auch dies auf eine Entfernung von 5-10 Metern. Hier gibt es ein Sprichwort:” devotion for the motion creates emotion” = Demut und Hingabe an die Bewegung erzeugt Gefühle. 20. Welche Tänze gibt es im Tanzclub ? Für die Turniersektion als auch für den Freizeitbereich (Breitensport) werden bei uns im Lateintanzen Samba, ChaCha, Rumba, Paso Doble und Jive trainiert. Im Freizeit wie Turnierbereich der Standardsektion umasst das Programm die Tänze: Wiener Walzer, Langsamer Walzer, Tango, Quickstep und Slowfox. Wir haben auch Discofox im Angebot. Für die, die keinen Partner haben und sich trotzdem tänzerisch bewegen wollen, bieten wir-Linedance- und für die “Älteren” -Seniorentanzen- an. a) Lateinamerikanische Tänze Die lateinamerikanischen Tänze werden seit dem Anfang dieses Jahrhunderts in Europa getanzt und wurden später in das Tanzpaket in den Tanzschulen aufgenommen. Die Tänze kommen ursprünglich allerdings schon im vorigen Jahrhundert vor, als im Süden Amerikas eine Vermischung der spanischportugiesischen, amerikanischen und indianischen Musik stattfand. Der Paso Doble hat seine Wurzeln allerdings in Spanien und der Jive ist ein typisch moderner, nordamerikanischer Tanz. Von den Tänzen sind 5 standardisiert, die auf Turnieren getanzt werden, und zwar der Samba, Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und der Jive. Die Technik all dieser Tänze wurde von Walter Laird aufgeschrieben. Sein Tanzbuch ist ein guter Leitfaden für den Tanzlehrer. aa) Der Samba In Afrika entstanden, aber in Brasilien entdeckt und ausgearbeitet, ist der Samba ein südamerikanischer Tanz, der die Menschen aufpeitscht und in Extase bringt. Viele verschiedene Versionen des Sambas von Baion (sprich aus: Bajao) bis zu Marcha werden dort während des Karnevalls in Rio oder auf lokalen Festen getanzt. Um den wahren Charakter des Samba zu bekommen, muss der Partner versuchen, ihm eine flirtende, übertrieben fröhliche Interpretation zu geben. Viele Figuren, die jetzt beim Samba getanzt werden, erreicht man durch das Kippen des Beckens. Diese Bewegung ist schwierig auszuführen, aber ohne diese Bewegung verliert der Tanz seinen Effekt. bb) Chacha Dieser Tanz wurde zum ersten Mal in den Tanzsälen von Amerika rund 1950 gesehen. Er hat sich aus dem Mambo entwickelt. Kurz nachdem der Mambo introduziert wurde, wurde dieser Rythmus langsamerhand populär. Ein Rythmus, der letztendlich bekannter als alle anderen lateinamerikanischen Tänze wurde. Die Musik ist langsamer als beim Mambo und unkomplizierter. Die Interpretation der Cha-cha-cha Musik soll eine fröhliche, sorglose und freche Atmosphäre kreieren. cc) Die Rumba Die Rumba entwickelte sich zum kubanischen Tanz. Trotz der Tatsache, dass der Tanz viele Formen kennt, ist die kubanische Rumba der standardisierte Tanz. In seiner heutigen Form der Basisfiguren behält der Tanz die jahrealte Geschichte der Frau und ihren Versuchen, den Mann zu beherrschen, indem sie ihren fraulichen Charme gebraucht. Während eines gut choreografierten Tanzes wird immer ein Element des Plagens und des Weglaufens vorhanden sein. Der Mann wird gelockt und abgewiesen. Die sinnlichen und erotischen Bewegungen der Dame werden vom Mann durch seine Bewegungen beantwortet. Sein Verlangen nach ihr und seine Versuche, seine Männlichkeit zu beweisen durch psychische Macht. Leider misslingt dies am Ende immer. dd) Paso Doble Ohne Zweifel ein spanischer Tanz, aber er wurde auch in Mexiko schon sehr früh entdeckt. Lassen Sie die Musik laufen und jeder befindet sich in den spanischen Sphären. Dabei denkt man dann schnell an einen Stierkampf. Nichts ist weniger wahr, als dass der Herr den Toreador darstellt, aber zu Unrecht sehen die Menschen manchmal die Dame als den Stier. Sie stellt allerdings die Capa dar, das rote Tuch des Stierkämpfers. Der Tanz war ab 1920 hier schon sehr populär. ee) Jive Ein herrlich schwingender Tanz, der nach 1940 unter dem Namen Jitterbug den Westen eroberte. Auch der Bebop, Rock 'n Roll und der amerikanische Swing beeinflussten diesen Tanz, der sehr schnell ist. Beim Jive können die Turniertänzer sehen lassen, dass sie noch nicht müde sind (der Jive ist der letzte Tanz) und sie noch immer voll durchhalten können. Manchmal ist dies allerdings nur äußerer Schein. b) Standardtänze Die Technik all dieser Tänze wurde von Alex Moore in einem Buch, das jetzt als Leitfaden fär die Examen von Tanzlehrern dient, beschrieben. aa) Langsamer Walzer Der Vorgänger des Langsamen Walzers war der Boston, der bereits im Jahr 1874 aus Amerika eingeführt wurde. Allerdings erst ab 1922 fand dieser Tanz seine Verbreitung als Modetanz (neben dem Tango). Das eigenartige des Bostons war, dass das Paar nebeneinander stand und nicht in der Tanzhaltung, so wie wir diese nun gewöhnt sind. Direkt nach dem Ersten Weltkrieg bekam der Langsame Walzer mehr Form. Im Jahr 1921 wurde beschlossen, dass die Basisfigur des Langsamen Walzers folgende sein soll: Schritt, Schritt, Schließen. Als im Jahr 1922 Victor Sylvester seine Meisterschaft Langsamer Walzer gewann, bestand sein Programm aus nicht mehr als Drehungen nach rechts, Drehungen nach links und Wechselschritten. (Weniger also als der heutige Anfänger lernt.) In den Jahren 1926/1927 wurden bemerkenswerte Erweiterungen beim Langsamen Walzer vorgenommen: Die Basis wurde verändert in: Schritt, zur Seite, Schließen, und durch diese Basisveränderung hatte man die Möglichkeit, mehrere Variationen zu tanzen, die von der Imperial Society of Teachers of Dancing (ISTD) standardisiert wurden. Viele dieser Variationen werden noch immer getanzt. bb) Tango Dieser Tanz kommt aus Süd-Amerika und vor allem aus Argentinien, wo der Tanz als erster in "Barria de Las Ranas" getanzt wurde, dem ordinärsten Stadtviertel von Buenos Aires. Der Name war damals "Baile con corte", was bedeutet: "Tanz mit Ruhe". Die "Dandy's" von Buenos Aires veränderten den Tanz auf zweierlei Arten. Zum Einen wurde der sogenannte "Polka-Rythmus" in den Habanera-Rythmus" verändert und zum Zweiten nannte man den Tanz "Tango". Bereits 1900 wurde von verschiedenen Laien versucht, den Tanz aus Argentinien in Paris zu introduzieren, allerdings ohne Erfolg. Der Tanzlehrer Robert aus Paris hat viel dazu beigetragen, den Tango populär zu machen. Der Weg des Tango ging allerdings nicht über Rosen, es gab viele Gegner, aber auch Befürworter dieses Tanzes. Vor allem die französischen Bischöfe waren gegen diesen Tanz. Sie wiesen auf die verführerische und sinnliche Natur des Tango hin und diejenigen, die ihn tanzten, liefen Gefahr, in Konflikt mit den Sakramenten zu geraten. Dr. Boheme aus New York entdeckte 1924 sogar eine neue Krankheit, den TANGOFUß. cc) Slow Fox Der Langsame Foxtrott ist ein Tanz, der lange vor dem Langsamen Walzer entstanden ist. Der Tanz besteht aus vielen Variationen, die später mehr oder weniger angepasst in den Langsamen Walzer aufgenommen wurden. Der Tanz ist einer der natürlichsten Tänze, bei dem die Wertungsrichter sehen können, ob ein Paar gut tanzen kann. Die Bewegungen des Tanzes sind natürlich und getreu dem normalen Gang. Am Ende des Ersten Weltkrieges bestand der Langsame Foxtrott hauptsächlich aus: Walks, Three-Steps, einem langsamen Walk und einer Art Drehung. Ende 1918 entstand die Wave, damals noch unter dem Namen "the Jazz- Rol" bekannt. Der Amerikaner Morgan introduzierte 1919 eine Art offene Drehung, genannt "Morgan-turn". 1920 tanzte Miss Josephine Bradley mit Mr. G.K. Anderson. Ein Tänzer mit großem, natürlichem Talent, dem wir sehr viele Foxtrott-Figuren zu danken haben. Durch das Imitieren dieser guten Tänzer entstanden eigentlich per Unglück der "Feather-Step" und "the change of direction". Zwei Figuren, die aus dem heutigen Langsamen Foxtrott eigentlich nicht mehr wegzudenken sind. Das Aneinandertanzen der verschiedenen Schritte datiert aus 1922. Das Tanzen von "Heelturns" war damals noch nicht bekannt. Es war Herr Frank Ford, Gewinner der "Stern-Meisterschaften", der verschiedene "neue" Figuren introduzierte, die auch jetzt immer noch getanzt werden. dd) Wiener Walzer Man kann bis zum 12. und 13. Jahrhundert zurückgehen, um in dem Nachtanz im ¾ Takt den Anfang des Walzers zu sehen. Der Walzer, der ursprünglich aus Deutschland stammt, kommt aus Bayern und wurde damals der "Deutsche" genannt. Jedoch sind die Meinungen über den Ursprung des Walzers sehr verteilt. Nach einem Artikel in der Pariser Zeitung "La Patrie" (das Vaterland) vom 17. Januar 1882 sei der Walzer zum ersten Mal am 9. November 1178 in Paris getanzt worden. Nicht unter dem Namen Walzer, sondern unter dem Namen Volta, der aus der Provence stammt. Vermutlich ist dies ein Tanz im ¾ Takt gewesen, den die Franzosen als Vorläufer des Walzers betrachten. Die erste Walzermelodie datiert aus 1770. Im Jahr 1775 wurde der Walzer in Paris introduziert, aber es dauerte noch lange Zeit, bevor der Tanz überall getanzt wurde. So schrieb 1813 Byron Artikel gegen den Walzer, der unkeusch sei. Aber 1816 wurde der Walzer auch in England akzeptiert. Dass man noch nicht überall den Streit gegen den Walzer aufgegeben hatte, wurde aus dem Buch über gute Manieren von Frau Celbart, das 1833 erschien, ersichtlich. Ihrer Meinung nach war es verheirateten Damen erlaubt, diesen Tanz zu tanzen, aber sie nannte den Tanz "a dance of too loose character for maidens to perform." ee) Quickstep In den Zwanzigerjahren spielten viele Bands den langsamen Foxtrott viel zu schnell. Es wurde viel darüber geklagt. Sogar verschiedene bekannte Zeitungen und Journale schrieben darüber. Man sprach in dieser Zeit denn auch von einem "quicktime foxtrot". Der Charleston übte denn auch viel Einfluss auf diesen Tanz aus. Letztendlich blieb die schnelle Version unter dem Namen, den wir jetzt alle kennen, bestehen: Quick Step.
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